À la française – all’italiana

27. September 2020 | 17:00
Reformierte Kirche, Muhlernstr. 1, 3098 Köniz

Cembalorezital

Das Barockzeitalter kannte zwei musikalische Sprachen oder zumindest Dialekte: italienisch und französisch. Französische Musik steht oft in Verbindung mit dem Tanz; daraus entstehen klare Formen und elegante Linienführungen. Bach hat sich in seinen Cembalosuiten, beispielsweise in den als «englische Suiten» bezeichneten Werke, angeschlossen.

In Italien entstanden virtuose Concerti, fantasievolle und dissonanzen-reiche Toccaten und expressive Gesangslinien. All das findet sich in den Sonaten des toskanischen Organisten, Cembalisten und Kirchenkomponisten Azzolino della Ciaja. Am Ende des Zeitalters steht der verspielt-lockere Klavierstil Domenico Scarlattis.

Mitwirkender

Andreas Marti, Cembalo